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Reise durch Costa Rica 2009

Halbinsel Nicoya  - Malpais, Montezuma, Samará

Die nördliche Pazifikküste mit der Halbinsel Nicoya ist das Zentrum des Massentourismus in Costa Rica, welcher hier hauptsächlich durch Nordamerikaner bestimmt wird. In einigen Orten (wie z. B. Tamarindo) fühlt man sich wie auf den Kanaren oder Balearen. Aber trotz allem Massentourismus in der Gegend findet man auch hier noch viele fast menschenleere Strände und Gegenden.
Im Hinterland der des Nordens von Costa Rica besuchte ich die Stadt Liberia, den Nationalpark Rincon de la Vieja und den Nationalpark Monteverde.

Ich bin 3 Tag lang mit dem Jeep kreuz und quer über die Halbinsel Nicoya gefahren. Entgegen meine Erwartungen war ich positiv überrascht und sehr angetan von Nicoya. Nicoya ist zwar das Zentrum des Massentourismus in Costa Rica, aber die "Auswüchse" beschränken sich auf wenige Orte (besonders im Norden). Der Großteil der Halbinsel Nicoya ist fast touristenleer und bietet viele unberührte Strände. Nicoya ist nicht tropisch grün und mit Urwald überwuchert wie viele andere Gegenden Costa Ricas. Es ist etwas trockener, manchmal nur spärlich bewachsen und erinnerte mich manchmal an afrikanische Steppe. Aber es hat seinen eigenen Reiz und ich fand es wunderschön.

Ich bin über die Brücke "La Amistad" auf die Halbinsel Nicoya gefahren und dann auf der Ostseite der Halbinsel über Tambor nach Montezuma und Malpais an die südlichste Spitze. Über Malpais steht in meinem Reiseführer: "Ein idealer Platz zum Abhängen". Und so erlebte ich Malpais: Ein Ort, der aus einer einzigen Straße besteht und sich quasi natlos bis zum nächsten Ort Santa Terasa hinzieht. Die Straße an der sich links und rechts viele Unterkünfte und Restaurants befinden, ist eine Schotterpiste. Es war Trockenzeit und durch die vielen Autos staubte die Straße so sehr, dass Fahrradfahrer, Motorradfahrer und Fußgänger entweder mit Atemschutzmasken oder Tüchern vor Mund und Nase unterwegs waren. Das soll ein Ort zum Abhängen sein? Bis mzum Strand bin ich gar nicht gekommen, denn ich will nicht im Staub schlafen und essen. Malpais ist wohl ein guter Spot zum Surfen.
Ich bin dann zum Übernachten nach Montezuma gefahren. Ein netter, kleiner Ort. Wie ich finde zu klein für die Massen, die sich dort bewegen. Aber im Vergleich zum Malpais auf jeden Fall sehr angenehm.
Von der Südspitze aus bin ich dann auf Schotterpisten im Zickzack durch das Landesinnere von Nicoya gefahren, immer wieder mit Abstechern an die Küste. Man sollte auf jeden Fall einen Geländewagen für diese Tour haben. In der Regenzeit sind diese Pisten angeblich teilweise unpassierbar. Die Pisten führen durch kleine Dörfer vorbei an menschenleeren Stränden und reizvolle Landschaft. Ich habe diese Gegend sehr genossen. Einer der schönsten Strände war der Playa San Martin. Direkt am Strand gibt es ein kleines "Lokal" wo man was trinken und eine Kleinigkeit essen kann. Touristen sieht man hier (noch) kaum. Aber die Grunstücke am Strand und in strandnähe sind schon alle verkauft. Das Potential dieses Strandes ist erkannt.

Weiter gegen Norden kurz vor dem Ort Samará werden die Straßen dann auch wieder besser. Und schon nimmt der Tourismus zu. Der Ort Samará ist einer der beliebtesten Badeorte Nicloyas. Samará ist aber immer noch vergleichsweise ruhig und beschaulich. Für mich ist Samará der ideale Badoert. Er ist relativ klein, nicht überlaufen, bietet aber dennoch ein vernünftiges Angebot an Unterkünften und Restaurants. Das ist ein Ort zum Abhängen, finde ich.

Wird fotgesetzt

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